Der Longevity-Podcast
Länger Leben
Veröffentlicht am 01.07.2026 / 05:00
Geschlechtsspezifische Unterschiede stehen im Mittelpunkt dieser Folge – und das aus gutem Grund: Laut Statistischem Bundesamt leben Frauen im Schnitt knapp fünf Jahre länger als Männer – obwohl sie von der Medizin oft benachteiligt werden. Doch warum ist das so?
Geschlechtsspezifische Unterschiede stehen im Mittelpunkt dieser Folge – und das aus gutem Grund: Laut Statistischem Bundesamt leben Frauen im Schnitt knapp fünf Jahre länger als Männer – obwohl sie von der Medizin oft benachteiligt werden. Doch warum ist das so?
Natalja Fischer und Dr. Felix Bertram erklären, warum Männer und Frauen unterschiedlich altern: Neben Lebensstilfaktoren und Chromosomen spielen die Hormone Östrogen und Testosteron eine zentrale Rolle. Felix erklärt, welche Folgen ein sinkender Östrogenspiegel hat – von erhöhtem Osteoporoserisiko über kardiovaskuläre Risiken bis hin zu Gewichtszunahme – und verrät, was wirklich hilft und wann eine Hormonersatztherapie sinnvoll sein kann.
Auch der männliche Alterungsprozess kommt nicht zu kurz: Ab 30 sinkt der Testosteronspiegel jährlich um etwa ein Prozent – mit Folgen für Muskelmasse, Bauchfett, Energie und Libido. Wer dagegen vorgehen will, findet die wirksamsten Hebel in einem gesunden Gewicht, ausreichend Schlaf und einem weiteren wichtigen Punkt.
Außerdem geht es um den sogenannten Gender Health Gap: Warum zeigt sich ein Herzinfarkt bei Frauen oft ganz anders als bei Männern – Stichwort Übelkeit, Rückenschmerzen und Müdigkeit statt Brustschmerz? Und was steckt hinter dem Begriff Medical Gaslighting? Felix erklärt, warum Frauen in der Medizin bis heute systematisch benachteiligt sind – und was Patientinnen konkret tun können, um ernst genommen zu werden.
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