Der Longevity-Podcast
Länger Leben
Veröffentlicht am 10.06.2026 / 05:00
In dieser Folge sprechen Natalja Fischer und Dr. Felix Bertram darüber, welche Vorsorgeuntersuchungen wirklich sinnvoll sind – und welche nur das Portemonnaie leeren.
Felix, der fast alle Tests selbst ausprobiert hat, erklärt, warum er ein Paradebeispiel für „zu viel Testerei“ ist und warum manche Selbstzahler-Tests mehr Verunsicherung als Klarheit bringen. Stattdessen empfiehlt er, sich auf die drei Bereiche zu konzentrieren, die 80 Prozent aller Todesfälle ausmachen: Herzgesundheit, metabolische Gesundheit und Krebsvorsorge.
Als ersten Schritt empfiehlt Felix, den Check-up 35 wahrzunehmen – eine kostenlose Vorsorgeleistung der gesetzlichen Krankenkassen, auf die Versicherte ab 35 alle drei Jahre Anspruch haben. Er erklärt aber auch, wo dieser Check-up an seine Grenzen stößt und warum zwei Blutwerte unbedingt zusätzlich bestimmt werden sollten: ApoB und Lipoprotein A.
Außerdem: Welche Krebsvorsorge die Krankenkasse übernimmt, warum der DEXA-Scan einer der wenigen Selbstzahler-Tests ist, den Felix wirklich empfiehlt, und warum Ganzkörper-MRT, Mikrobiomtests und Mikronährstoffanalysen seiner Meinung nach wenig bringen.
Zu guter Letzt zeigt Felix drei einfache Selbsttests für zu Hause, die ein guter Indikator für den eigenen Gesundheitszustand sind: das Taille-Größen-Verhältnis, den Flamingo-Test und den Dead Hang.
Nachtrag: Ein DEXA-Scan zur Knochendichtemessung kostet als individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) bei Selbstzahlung in der Regel zwischen 50 € und 100 € Euro.
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